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Schulwegbegehung in Wierschem: Gefahrenstellen gemeinsam identifiziert
Am 29.01.2026 fand in Wierschem eine Schulwegbegehung statt, an der zahlreiche Kinder und Eltern teilnahmen. Gemeinsam mit Herrn Schmitz von der Polizei Mayen zuständig für Verkehrserziehung wurden bestehende Gefahrenstellen auf dem Schulweg in Augenschein genommen und diskutiert.
Besondere Aufmerksamkeit galt dem Engpass in der Burstraße hier wurde angeregt, wenn es möglich ist, eine feste Abtrennung zur Fahrbahn einzurichten, um den Kindern ein sicheres Begehen des Schulwegs zu ermöglichen. Ein weiterer Schwerpunkt war die Einmündung der Pappelstraße auf die Spreeg, wo ins besonders in den Monaten von April bis Oktober das sichere Überqueren der Straße als problematisch eingeschätzt wurde. Bei diesem Gefahrenpunkt wurde von Seiten der Eltern angeregt eine Möglichkeit zu schaffen, den Verkehr zu verlangsamen . Herr Schmitz erklärte uns, dass er nur beratend tätig sein kann. Da die Hauptaufgabe "Richtiges Verhalten auf dem Schulweg" zu kurz kam, erklärte Herr Schmitz sich bereit gerne, noch mal wiederzukommen und mit den Kindern das richtige Verhalten auf dem Schulweg zu üben.
Die anwesenden Eltern und Beteiligten sprachen sich dafür aus, die angesprochenen Punkte konsequent weiterzuverfolgen und bedankten sich für das Kommen von Herr Schmitz. Geplant ist daher ein weiterer Termin mit dem Baulastträger sowie der anordnenden Behörde der Verbandsgemeinde Maifeld, um mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Schulwegsicherheit zu prüfen.
Michael Kopp
Ortsgemeinde Wierschem
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Herzlich Willkommen
„Klein, aber fein“ liegt unsere 360-Seelengemeinde in der Verbandsgemeinde Maifeld, nur einen Katzensprung von der Mosel entfernt und in direkter Nähe zur weltbekannten Burg Eltz.
Die Geschichte der Gemeinde Wierschem
Hier wurden 1966 vorgeschichtliche Wohngruben und römische Mauerreste ausgegraben. Die erste Nachricht über Wierschem („Wigersheim“) ist datiert aus dem Jahre 1100. Der Ort nimmt im Mittelalter immer eine Sonderstellung ein, weil er zur Eltzer Herrschaft gehörte, die ihn (wie auch die verschwundene Wüstung Bittelsdorf) stets „unser Dorf“ nannte.
Der Burgkaplan betreute auch die dortigen Einwohner. Von einer Kapelle erfahren wir erstmals 1372; damals stiftete Ritter Johann von Eltz darin ein Ewiges Licht als Sühne für einen im Zorn erschlagenen Verwandten, wie die Historie überliefert. Auf Betreiben der Eltzer Ritter erhielt die Kapelle 1448 sogar einen päpstlichen Ablassbrief.
Das sehr interessante Kirchlein vereinigt in sich die Bausubstanz mehrerer Jahrhunderte. Im Inneren birgt es neben einigen Eltzer Gräbern auch verschiedene wertvolle Einrichtungsgegenstände.
Einen deutlichen Hinweis für die Entwicklung des schmucken Dorfes, dessen Mittelpunkt auch heute noch der Brunnen mit der Linde darstellt, gibt folgende Statistik: 1680 lebten hier 12 Familien, 2001 wurden 366 Einwohner gezählt.
Ortschronik
Interessiert an der kompletten Geschichte von Wierschem?
Das gedruckte Werk kann bei Ortsbürgermeister Michael Kopp für 20,-€ erworben werden.
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